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Aminosäuren gegen Haarausfall

Welche Aminosäuren fördern den Haarwuchs?

Aminosäuren sind, wie auch Vitamine und Nährstoffe, an nahezu allen wichtigen Prozessen unseres Körpers beteiligt. Neben vielen lebensnotwendigen Funktionen gibt es Aminosäuren, die direkten Einfluss auf unseren Haarwuchs haben: Sie machen diese kräftiger und versorgen sie mit wichtigen Nährstoffen. Doch können Aminosäuren auch gegen Haarausfall (Alopezie) helfen? Die Antwort darauf, und alles Wichtige zum Thema Aminosäuren und Haarausfall, findest Du im folgenden Artikel.

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Dr. med. Johannes von Büren
Medical Director Wellster Healthtech
Medizinisch geprüft von Dr. Johannes von Büren

Letzte Änderung: 27.02.2024

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Das Wichtigste in Kürze

    Aminosäuren, insbesondere Cystein und Methionin, sind essentiell wichtig für die Bildung von Keratin und damit für gesundes Haarwachstum.

    Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Gemüse und Nüsse enthalten Aminosäuren, die besonders zur Stärkung der Haare und zur Vorbeugung von Haarausfall beitragen.

    Aminosäuren-Präparate können bei Haarausfall hilfreich sein, der durch einen Aminosäure-Mangel verursacht wird, wobei eine ausgewogene Ernährung normalerweise ausreicht, um den Bedarf zu decken.

    Aminosäuren: Haarausfall mit Eiweiß bekämpfen?

    Aminosäuren sind die Grundbausteine der für uns lebensnotwendigen Eiweiße,  der s.g. Proteine. Ein gesunder Erwachsener besteht etwa zu 15 bis 17 Prozent aus Proteinen1. Die im Körper enthaltenen Proteine sind an einer Vielzahl wichtiger Prozesse beteiligt, etwa beim Aufbau und Erhalt von Muskeln, Zellen, Gewebe oder Organen. Für diese Prozesse sind Aminosäuren unverzichtbar. Keratin, der Grundbaustein unserer Haare, ist ebenfalls ein Protein. Demzufolge spielen Aminosäuren auch eine wichtige Rolle hinsichtlich eines gesunden Haarwachstums – ein Aminosäure-Mangel kann zu Haarverlust führen.

    Insgesamt sind etwa 270 Aminosäuren bekannt, von denen wiederum 20 für den Aufbau von Proteinen verantwortlich sind. Von diesen 20 kann der Körper lediglich zwölf selbst bilden: zehn nicht-essentielle und zwei semi-essentielle Aminosäuren. Letztere können zwar gebildet werden, häufig jedoch nicht in ausreichender Menge. Die übrigen, für den Körper unentbehrlichen acht essentiellen Aminosäuren, werden vom Körper nicht selbst produziert und müssen demzufolge über die Nahrung aufgenommen werden.

    Welche Aminosäuren bei Haarausfall helfen

    Aminosäure-Präparate gegen Haarausfall gibt es in verschiedenen Formen: Pillen, Kapseln, Pulver oder Ampullen. Die Nahrungsergänzungsmittel können entweder einzelne oder eine Mischung mehrerer Aminosäuren enthalten. Wichtig ist hierbei, dass Aminosäuren enthalten sind, die sich positiv auf das Haarwachstum auswirken können.

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    Solche Haarausfall-fördernden Aminosäuren sind:

    • Methionin
    • Cystein
    • Lysin
    • Arginin
    • Glycin
    • Prolin
    • Glutamin
    • Tyrosin

    Bei diesen acht Aminosäuren handelt es sich sowohl um essentielle, semi-essentielle als auch nicht-essentielle Aminosäuren.

    Methionin

    Die essenzielle Aminosäure L-Methionin ist u.a. in Fleisch, Sojabohnen und grünem Gemüse wie Spinat, Rosenkohl oder Brokkoli enthalten.  Methionin gilt als eine der effektivsten Aminosäuren gegen Haarausfall. Sie reguliert nicht nur viele Stoffwechselprozesse, sondern ist auch an der Bildung einer weiteren Aminosäure beteiligt: Cystein. Sowohl Methionin als auch L-Cystein bilden Keratin, dem Hauptbestandteil unseres Haares. 

    Cystein

    L-Cystein ist ebenfalls eine essentielle Aminosäure und ist vor allem in Nüssen und Fleisch enthalten. Diese Aminosäure mit antioxidativer Wirkung festigt das Bindegewebe, stärkt die Haare und beeinflusst deren Struktur. Cystein, das aus der essentiellen Aminosäure Methionin gebildet wird, ist der Hauptbestandteil von Keratin und somit besonders wichtig für unser Haarwachstum.

    Lysin

    Lysin ist eine essenzielle Aminosäure, die in tierischen Proteinen wie Fleisch, Eiern, Milchprodukten und Fisch enthalten ist. Durch die Aufnahme unterstützt Lysin die Produktion von Kollagen. Das sogenannte „Strukturprotein” ist mit einem Anteil von etwa 30 Prozent das am häufigsten auftretende Protein in unserem Körper. Neben Knochen, Gelenken und Bindegewebe gibt es auch dem Haar Halt und kann dessen Reparaturmechanismus verbessern.

    Arginin

    Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure, die zwar vom Körper selbst gebildet werden kann, aber je nach Situation nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Arginin stärkt das Immunsystem und kann krankheitsbedingtem Haarausfall vorbeugen. Darüber hinaus hat diese Aminosäure gefäßerweiternde Eigenschaften, wodurch sie die Durchblutung der Kopfhaut und die Nährstoffversorgung der Haare verbessern kann.

    Glycin

    Glycin gehört zu den nicht-essentiellen Aminosäuren, wird vom Körper selbst produziert und ist in nahezu allen Proteinen enthalten. Die im Kollagen am häufigsten vorkommende Aminosäure ist zudem am Keratin-Stoffwechsel beteiligt, wodurch sie sich positiv auf das Wachstum der Haare und deren Gesundheit auswirkt.

    Prolin

    Die nicht-essentielle Aminosäure Prolin ist ein wichtiger Baustein des Bindegewebes und des Knorpels. Sie reduziert den Abbau von Kollagen und unterstützt das Wachstum gesunder Haare.

    Glutamin 

    Glutamin ist an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen in unserem Körper beteiligt. Die nicht-essentielle Aminosäure ist nicht nur ein wichtiger Neurotransmitter, indem sie Informationen von Zelle zu Zelle sendet, sondern versorgt auch die Haarfollikel mit Energie für ein stabiles Wachstum

    Tyrosin

    Der Körper benötigt die nicht-essentielle Aminosäure Tyrosin unter anderem zur Bildung der Schilddrüsenhormone und des Adrenalins. Außerdem wirkt sich Tyrosin direkt auf die Haare aus, da die Aminosäure die Bildung des Pigments Melanin unterstützt, das wiederum für die Haarfarbe verantwortlich ist. Die Bildung von Tyrosin kann mit fortschreitendem Alter abnehmen, wodurch die Haare ihre Farbe verlieren, ergrauen oder weiß werden.

    Aminosäuren-Komplex

    Viele der Aminosäure-Präparate gegen Haarausfall enthalten nicht nur eine Aminosäure, sondern einen sogenannten „Aminosäuren-Komplex”. Hierbei handelt es sich um eine Mischung mehrerer Aminosäuren, die zweckmäßig, z.B. als Präparat gegen Haarausfall,  kombiniert wurden. Eine Kombination der Aminosäuren kann, unter Umständen, eine Wirkungsverstärkung ergeben.

    Aminosäuren gegen Haarausfall kaufen?

    Falls Du unter Haarverlust leidest und etwas dagegen tun willst, kommt es vor allem darauf an, welchen Ursprung dieser hat. Haarausfall kann beispielsweise krankheitsbedingt sein oder durch einen Nährstoff-, Vitamin- oder Aminosäure-Mangel entstehen. In letzterem Fall können Aminosäuren-Präparate tatsächlich dabei helfen, den Bedarf an den wichtigsten Aminosäuren zu decken und den Mangel zu beheben. Unter normalen Umständen genügt allerdings eine gesunde und ausgewogene Ernährung, um alle wichtigen Aminosäuren in ausreichendem Maße aufzunehmen.

    Erblich bedingter Haarausfall lässt sich mit Aminosäuren nicht behandeln, da dieser genetisch bedingt ist. Hier greifen Wirkstoffe wie Minoxidil oder Finasterid, welche bereits die ersten Symptome wie Geheimratsecken wirksam bekämpfen und den Haarverlust aufhalten können. 

    Spreche vorher stets mit einem Arzt oder einer Ärztin und lasse Dich zu Deinen individuellen Therapiemöglichkeiten beraten.

    Zusammenfassung

    Nicht nur Vitamine und Nährstoffe wie Zink, Biotin, Selen, Vitamin C oder Vitamin B2 sind wichtig für ein gesundes Haarwachstum. Ebenso haben einige der etwa 270 verschiedenen Aminosäuren einen direkten und vor allem positiven Einfluss auf unsere Haare, indem sie für die Bildung der Proteine Keratin oder Kollagen verantwortlich sind. Tatsächlich können sie unter Umständen auch bei Haarausfall helfen und diesen stoppen. Allerdings hängt das auch von der Ursache des Haarverlusts ab. Handelt es sich um einen Mangel, was eher ein seltener Grund für Haarausfall ist, kann es sinnvoll sein, Aminosäuren-Präparate gegen Haarausfall zu kaufen. Grundsätzlich wird der Bedarf an wichtigen Aminosäuren jedoch mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bereits ausreichend abgedeckt.

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